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``Amerikanisierung`` der Wahlkämpfe?

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dafür  ein  entscheidendes  Element.  So  muss  vertrauensförderliche Kommunikation von Seiten der Parteien angestrengt werden. Über  den  Grad  der  Nutzung  bestimmter  Medienangebote  wirkt  der Wähler  durch  Selektionsverhalten  auf    die  Medienlogik  ein.  Wenn Parteien   den   Wähler   mit   ihren   „Botschaften“   erreichen   wollen, müssen     sie     sich     der     Medienlogik     weitgehend     anpassen, insbesondere wenn es um die Parteienpräsentation und -werbung in der breiten Öffentlichkeit mittels Fernsehen geht. So nimmt der Grad an Nutzung des neuen, interaktiven Mediums Internet generell stark zu. Folglich ist Wahlkampfkommunikation auch durch Parteienpräsenz und -werbung im „Online-Wahlkampf“ ein bekanntes Format insbesondere für die jüngere Generation. Ferner wird dies die Wahlentscheidungen vor allem in den zukünftigen Bundestagwahlen beeinflussen.  Die  Möglichkeit  der  Interaktivität  im  Neuem  Medium Internet  einerseits  und  das  Vertriebspotenzial  unverarbeiteter  (bzw. nicht   von   den   Medien   veredelter)   wahlrelevanter   Informationen anderseits, bieten heute schon eine großes Potential für direkte und zielgruppenspezifischere   Kommunikation   zwischen   Parteien   und Wählern.   2.3.     Makrostrukturelle Bedingungen der Wahlkampf-         kommunikation   2.3.1   Kontextfaktoren im Vergleich: BRD und USA Die   Funktionen   von   Wahlen   und   demzufolge   der   ausgerichtete Wahlkampf    sind    in    den    makrostrukturellen    Bedingungen    des politischen     Handlungssystems     begründet.     Im     Zeitalter     der Individualisierung und Digitalisierung bestimmen diese Rahmenbedingungen   die   spezifische   Struktur   und   Kultur   der politischen   Kommunikation.   „Zu   den   zentralen   Kontextfaktoren zählen    hier    das    Regierungs-    und    Parteiensystem    (...),    das vorherrschende  Mediensystem  (...),  die  gesetzliche  Regelung  der Parteien-   und   Wahlkampffinanzierung   (...)   und   der   Grad   der gesellschaftlichen   Mobilisierung.“   (Römmele   2002,   S.   45).   Die nachstehend  gezeigten  Bedingungen  der  politischen  Struktur  und Kultur in der BRD und den USA, weisen im Vergleich auf beachtliche Unterschiede  hin.  Seit  Mitte  der  neunziger  Jahre  haben  sich  nach 9
  
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