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``Amerikanisierung`` der Wahlkämpfe?

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versuchen  die  politischen  Akteure  die  Nachrichtenfaktoren  für  die Medienaufmerksamkeit zu optimieren und ihre Werbebotschaften zu senden.   2.3.4 Gesetzliche Regelungen der Finanzierung Die  amerikanische  Wahlkampfkommunikation  ist  (nach  Müller  2002 A;B)  durch  einen  enormen  Kapitalisierungstrend,  z.B.  ersichtlich  im grenzenlosen   Einkauf   von   TV-Werbezeit,   gekennzeichnet.   TV- Werbespots   sind   im   US-Wahlkampf   der   Hauptkostenfaktor.   So besteht,   wie   auch   in   der   BRD,   eine   entsprechend   großzügige staatliche    Finanzierungsmöglichkeit    für    die    Kampagnen    der Kandidaten   (matching   funds).   Diese   Mittel   werden   aber   nur zugeschrieben, wenn die Präsidentschaftskandidaten ein Ausgabenlimit   (spending   limit)   anerkennen.   Die   „weitreichende“ Aussicht des persönlichen bzw. privaten Mitteleinsatzes steht auf der wahlkampforganisatorischen Tagesordnung. In den USA ist es daher sehr wahrscheinlich, dass derjenige zum Kandidaten nominiert wird, der  nicht  „nur“  politische  Führungskompetenz  einbringt.  Hier  zählt wohl  vor  allem  auch  sein  Mobilisierungsvermögen  für  materielle Ressourcen   und   Motivation   für   mediale   Selbstinszenierung.   Der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf fordert ausdrücklich auch die  privatwirtschaftliche  Finanzierung.  So  hat  das  fundraising  in amerikanischen Wahlkämpfen eine viel bedeutendere Stellung, als in der BRD. Hier legt der Parteitag die Aufstellung der Kandidaten fest, die   vielmehr   auf   der   Basis,   des   zu   erwartenden   politischen Führungspotentials  des  Kanzlerkandidaten,  entschieden  wird.  Nicht die  Gestalt  finanzieller  Ressourcen  der  Privatperson,  sondern  eher die verfügbaren Mittel der Parteien selbst und ihre Bereitschaft zum Einsatz in die Wahlkampagnen, sind ausschlaggebend. Auch in den deutschen  Wahlkämpfen  gibt  es  einen  Kapitalisierungstrend,  der zunehmend die Professionalisierung der Wahlkampfführung verlangt. In der Darstellung von Wahlkampfausgaben der Bundestagsparteien im  Wahlkampf  1998  (nach  Müller  2002  A,  S.  196)  wird  ein  relativ hohes  Wahlkampfbudget  erkennbar.  Demnach  gaben  die  beiden großen Parteien SPD (124.290.209 DM) und CDU (111.021.067 DM) ca. 35 % der Gesamtausgaben für den Wahlkampf 1998 aus. In der 13
  
Abschied vom rationalen Wähler: Warum Wahlen im Fernsehen entschieden werden (Alber Kommunikation)
Sonstige Artikel:
The American Civil War: A Military History
Complete Violin Son.(+Hm-Kat.2005)
Feucht: Erotische Verführungen
 
   
 
     
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