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nachstehenden Zahlentafel (Müller 2002 B, S. 630) ist der Zuwachs
in den verfügbaren Budgets der Parteien 2002 auffallend, aber
dennoch wenig vergleichbar mit den Ausmaßen in den USA.
Abb. 2: Wahlkampfbudgets Bundestagswahl 2002 (nach Müller
2002 B, S. 630)
Wahlkampfbudgets der Parteien bei der Bundestagswahl 2002
Partei
Mio. Euro ca. Zuwachs in %**
CDU*
40,0
56,3
SPD
28,0
36,6
*dazu 9 Mio. Euro <2002> der CSU; ** zu 1998
2.4 Zwischenfazit
Die Modernisierung der Gesellschaft im Zeitalter der Digitalisierung
ist hauptsächlich durch die technischen Innovationen der Medien und
ihrer Akzeptanz sowie der Wirkung auf den Wähler gelenkt. Dies
führt generell in eine Medialisierung in der Informationsgesellschaft,
also Veränderung von gesellschaftlichen Informations- und
Kommunikationsstrukturen sowie prozessen. Das bedeutet, dass
die Medien für das Funktionieren der Gesellschaft immer wichtiger
werden. So auch in der Politik und Politischen Kommunikation.
Medienwirklichkeit und politische sowie soziale Realität verbinden
und vereinigen sich tendenziell, sodass auch Politik zunehmend
indirekt, via Medien vermittelter Erkenntnis, erfahren bzw. erlebt wird.
Der
Individualisierungsprozess
der
modernen
Informationsgesellschaft dauert an und trägt uns zu neuen
Möglichkeiten und Entscheidungen. Die gewachsene Struktur in der
politischen Kultur verändert sich im Zuge der technischen
Entstehungsbedingungen der medialen Kommunikation. Moderne
Wahlkämpfe sind professioneller organisiert und medialisiert, aber
inwieweit sie konkret die typischen Merkmale amerikanischer
Wahlkämpfe tragen, soll nachstehend dargelegt werden. Die
strukturellen
Bedingungen
im
Handlungssystem
der
Wahlkampfkommunikation (BRD und USA) sind jedenfalls, wie in
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