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Aufbereitung von Themen den Journalisten allein zu überlassen,
bemühen sich die Wahlkämpfer, die Medien-berichterstattung so weit
wie
möglich
zu
beeinflussen.
Solche
Art
aktiven
Wahlkampfmanagements
wird
auch
nötig
aufgrund
von
Veränderungen, die sich in der Wählerschaft abzeichnen:...(Holtz-
Bacha 2001 B, S.2). (s.a. 2.2.3)
3.2.2 Kommunikationsinhalte
Die Inhalte in der professionalisierten Wahlkampfkommunikation sind
besonders von der Personalisierung gekennzeichnet. Brettschneider
(2002 A, S. 14 ff) unterscheidet dabei drei Elemente des
Beziehungsdreiecks
von
Personalisierung
der
Wahlkampfführung, der Medienberichterstattung und des
Wählerverhaltens. Das letztere erklärt er, aufgrund einer aktuellen
empirischen Studie über den Stellenwert von Kandidatenorientierung
für das Wählerverhalten, zum Phantom. Brettschneider (2002 A S.
206 ff) stellt fest, dass Kandidatenorientierung für das
Wählerverhalten nicht entscheidender geworden ist. Auch
unpolitische Eigenschaften sind für die Kandidatenbeurteilung nicht
bedeutender
geworden.
Nach
Brettschneider
ist
die
Kandidatenorientierung
des
Wählers
themenspezifisch.
Daneben
gilt
desgleichen
eine
themenspezifische
Parteienorientierung
als
Beurteilungskriterium
für
die
Wahlentscheidung. Und schließlich besteht zwischen den Parteien-
und den Kandidatenorientierungen eine wechselseitige Beziehung,
die umso stärker ausfallen dürfte, je länger ein Spitzenpolitiker mit
seiner Partei in Verbindung gebracht wird. (...). Wahrnehmungen der
Kandidaten oder Gefühle, die ursprünglich den Kandidaten
entgegengebracht wurden, können sich im Laufe der Zeit auf die
Parteien übertragen... (Brettschneider 2002 A, S. 214).
In der Medienberichterstattung sind weniger die Sachthemen
unmittelbar als mehr die Rolle der Kanzlerkandidaten thematisiert.
Das Kalkül des Wahlkampfmanagements ist daher an der
Profilierung des Kandidatenimages ausgerichtet. (Römmele 2002,
20
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