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Mediensystem
ist
nur
sehr
bedingt
mit
amerikanischen
Medienstrukturen und kulturen vergleichbar.
2. Wahlkampf in der Politischen Kommunikation
Politische
Kommunikation
bildet
ein
System
von
Interaktionsprozessen politischer Akteure und beansprucht für die
demokratischen Gestaltungsweisen eine legitimitätskonstitutive
Bedeutung. Nach Farrell (2002) erzeugt die kommunikative
Kompetenz
eine
bedeutende
Legitimationsbasis
politischer
Entscheidungen. Wahlen sind Höhepunkte in der Entfaltung
Politischer Kommunikation zwischen den drei Hauptakteuren
Parteien, Medien und Wähler. In den modernen Demokratien haben
dabei die Massenmedien, insbesondere das Leitmedium Fernsehen,
eine zentrale Bedeutung. Sie haben eine Vermittlungsfunktion im
Beziehungsdreieck der politischen Akteure (nach Klingemann ;
Voltmer 2002, s.a. Abb. 1). Das Fernsehen sendet dabei für eine
sehr breite Öffentlichkeit ausdrücklich Informationen im bewegten
Bild- und Audioformat für eine breite Öffentlichkeit. Dies gestaltet
eine sehr eigene Bedingung der Kommunikation. Hauptsächlich
durch Thematisierung (Medienagenda) tragen die Medien zur
Strukturierung des Wahlkampfes und in Folge auch zur Definition der
politischen Machtverhältnisse bei.
Als Wahlkampf wird in der Politikwissenschaft die zeitliche Phase im
Wettbewerb der Parteien bezeichnet, in der die politischen Akteure
(...) über den Politikalltag hinausgehende organisatorische,
inhaltliche und kommunikative Leistungen erbringen, um Wähler für
sich zu mobilisieren und Stimmen zu gewinnen. (Fengler ; Jun 2003,
S. 170). Daher fordern Wahlen, in Form von direkter politischer
Beteiligung des Wählers, große öffentliche Aufmerksamkeit. Sie
haben die Funktion der Legitimierung des politischen Systems und
der
Regierung
einer
Partei
oder
Parteienkoalition.
Die
Wahlkommunikationsforschung
bestimmt
die
Politische
Kommunikationsforschung auch in der Bundesrepublik erheblich. So
initiierte die frühe empirische Wahl- und Propagandaforschung in den
USA die wesentlichen Ansatzpunkte theoretischer Erkenntnisse in
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