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``Amerikanisierung`` der Wahlkämpfe?

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der   gegenwärtigen   „Politischen   Kommunikationsforschung“   (z.B. Opinionleader-Konzept,  Lasswellformel:  Who  says  What  in  Which channel    to    Whom    with    What    effect,    Gesetz    der    selektiven Wahrnehmung, Agenda-Setting-Konzept u.a.). 2.1 Konzept: Wahlkampfkommunikation als Handlungssystem In  der  Kommunikation  als  wahlkampfstrategische  Handlung  wollen die Parteien über ihr Programm informieren. Sie versuchen Politik zu vermitteln,  Überzeugungen  zu  aktualisieren,  politische  Beteiligung anzuwerben   und   letztendlich   die   Stimme   der   Wähler   an   der Wahlurne für sich zu gewinnen. Wähler suchen für ihre Entscheidung am   Wahltag   nach   der   politischen   Relevanz   in   der   aktuellen Themenbesetzung  des  Parteienangebots.  Folglich  entscheiden  sie (in   selektiver   Wahrnehmung)   für   das   Programm,   in   dem   nach eigenen Erfahrungen und Wissenstand, das höchste Identifikationspotential zu finden ist. Diese verdichtete Interaktion und ihre Wirkung ist u.a. Gegenstand der Forschung zur Wahlkampfkommunikation.   Nach Klingemann und Voltmer (2002) kann Wahlkampfkommunikation   als   ein   Handlungssystem   verstanden werden, in dem die Hauptakteure (Parteien, Medien und Wähler) in Beeinflussungs-  und  Selektionsprozessen  zueinander  in  Beziehung stehen.   Sie   sind   eingebunden   in   einer   gemeinsamen   sozialen, wirtschaftlichen   und   politischen   Umwelt.   „Es   lassen   sich   zwei unterschiedliche Interaktionsprozesse der Wahlkampfkommunikation spezifizieren, nämlich der direkte Austausch zwischen Parteien und Wählern sowie der indirekte, durch Medien vermittelte Kommunikationsfluss,...“ (Klingemann ; Voltmer 2002, S. 396).   Sowohl  die  Kommunikationsabsicht  einer  Partei  mit  Einflussnahme auf Medien und Wähler, als auch die Selektionskriterien von Medien und   Wählern,   bestimmen   erheblich   das   Kommunikationsereignis Wahlkampf   und   den   Wahlausgang.   Dies   wird   in   der   folgenden Abbildung  nach  der  Konzeption  der  Wahlkampfkommunikation  als Handlungssystem  von  Klingemann  und  Voltmer  (2002)  graphisch dargestellt: 4
  
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