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privaten Sender bieten dazu noch viel weniger politisches Programm
als die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten an. Fernsehen ist in
erster Linie Unterhaltungsmedium. So müssen politische Botschaften
sehr zentral angelegt werden, damit sie überhaupt durch die Medium
kommuniziert werden (Machnig 2002).
Die Reichweite des Einsatzes digitaler Technologien in Produktion,
Verbreitung und Anwendung von multimedialen Angeboten bedingen
die Entwicklung im Mediensystem, welches den institutionellen
Bedingungsrahmen des Hauptakteurs Medien konstruiert.
2.2.2 Parteien bieten Wahlrelevanz an
Externalisierung der Wahlkampfführung und Einsatz moderner
Marketingstrategien weisen daraufhin, dass sich das
Kommunikationsmanagement (s. Kap. 3.) mehr und mehr in die
Selektions- und Darstellungsstellungslogik der Medien einfügt.
Visualisierte, kurze und prägnante Botschaften des
Parteienprogramms (Inhalte der Nachricht) sollen vom Sender
(Parteien) an den Empfänger (Wähler) über den Vermittlungsk nal
(Medien) der Absicht entsprechend optional transportiert werden.
Wenn Wahlkampfkommunikation als Ereignis den
medienspezifischen Relevanz-, bzw. Selektionskriterien genügt und
überzeugt, können die Parteien z.B. mit gewonnener Präsenz der
Kanzlerkandidaten insbesondere im Fernsehen, einen Vorteil für sich
einholen. Denn Medienpräsenz ist zu einer Machtprämie geworden,
längst nicht nur im Wahlkampf, sondern in der alltäglichen
Auseinandersetzung. (Fengler ; Jun 2003, S. 174).
Die Medienlogik ist nach Klingemann und Voltmer (2002) in drei
Formen der Selektions- und Transformationskriterien relevant:
Nachrichtenfaktoren als Merkmale von Themen und Akteuren im
Status ihrer Öffentlichkeitswirkung,
Darstellungsformate, die personalisierte, emotionalisierte und
(spannend) visualisierte Sachlagen präsentieren sowie
redaktionelle Linien in Zuordnung politischer Loyalität, aber auch
besonders initiierend im Motiv der Glaubwürdigkeit.
Veränderungen im Systemelement Parteien bedingen die
zunehmende Professionalisierung der Wahlkampfführung. Die
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